Beratung und Therapie:
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Allgemeines zu meiner Arbeitsweise:

In Krisen- und Umbruchszeiten oder bei quälenden Symptomen wie Ängsten oder Depressivität ist das Gefühl vorherrschend, keine Möglichkeiten zur Lösung oder Veränderung greifbar zu haben. In vielen anderen Situationen oder zu anderen Zeiten war es uns aber durchaus schon möglich, ganz gut mit schwierigen Situationen zurecht zu kommen. Manchmal sind die Situationen auch völlig neu, so dass wir uns deshalb überfordert fühlen.

Von meiner Grundhaltung her verstehe ich mich als systemisch, lösungs- und resourcenorientiert arbeitenden Therapeuten. Dieser Ansatz geht davon aus, dass Menschen ein enormes Potential zum Umgang mit schwierigen Situationen haben, dieses Potential aber in Krisenzeiten schwer wahrnehmen können. In einem ersten Schritt soll versucht werden, Symptome und Probleme in ihrer Funktion und ihrem Kontext zu verstehen und sie dadurch anders, vielleicht schon etwas gelassener zu betrachten. In einem weiteren Schritt werden individuelle Strategien entwickelt, um wieder mehr Zugang zu den eigenen Kraftquellen zu bekommen und anders mit den Themen umzugehen. Dabei werden bei Bedarf systemische Faktoren, also Ihr Beziehungssystem, mit berücksichtigt.

Bei bestimmten Themen ist eine kluge Mischung mit anderen Methoden gefragt. Gerade verhaltenstherapeutische Techniken lassen sich sehr gut ergänzend integrieren. Bei Angststörungen wie zum Beispiel Panikattacken beim Autofahren biete ich Ihnen bei Bedarf neben den Sitzungen in der Praxis auch Konfrontationssitzungen in den jeweiligen, realen Situationen an.

Bei Posttraumatischen Belastungsstörungen biete ich Ihnen ein traumatherapeutisches Konzept an. Als Folgen eines traumatischen Erlebnisses wie (sexueller) Gewalt, Misshandlungen, Unfällen, aber auch bei traumatischen Verlusten und Trennungen, Mobbing oder anderen Formen psychischer Gewalt kann es zu einer Reihe von Symptomen kommen. Im schlechtesten Fall ziehen nicht verarbeitete Erlebnisse auch Jahre später noch Flashbacks, ständige Übererregung, Albträume, Konzentrationsstörungen, Minderwertigkeitsgefühle, Ängste und die Vermeidung bestimmter Situationen nach sich. In diesem Kontext kann nach ausreichender Stabilisierung, auch mit hypnotherapeutischen Methoden, EMDR zur Anwendung kommen. EMDR hat sich inzwischen nach Überprüfung durch zahlreiche wissenschaftliche Untersuchungen als hochwirksames Traumaexpositionsverfahren fest etabliert.

Die Anwendung von Hypnose / Hypnotherapie wird fallweise, immer in Einbettung in ein psychotherapeutisches Gesamtkonzept erfolgen. Auch wenn Hypnose oft sehr erstaunliche Resultate mit sich bringt, betrachte ich sie als ergänzendes Verfahren und weder als Allheil- oder Wundermittel. Hilfreich erweist sich Hypnose neben Entspannung und Stressabbau prinzipiell zur Unterstützung nahezu jedes therapeutischen Anliegens.

Unabhängig davon, welche Methoden ich Ihnen anbiete - ich bespreche grundsätzlich mit Ihnen die Arbeitsweise transparent und nachvollziehbar und bin natürlich an Ihrer Rückmeldung zum gemeinsamen Prozess interessiert. Zur Professionalität in meinem Fach gehört für mich, dass ich Sie als Expert/in für Ihr Erleben, für das, was Ihnen gut tut und was Sie wollen, sehr ernst nehme. Die Möglichkeit, zu jedem Zeitpunkt von dieser "Feedback-Schleife" Gebrauch machen zu können ist die Basis, um den Prozess in idealer Weise nach Ihren Bedürfnissen zu gestalten.

Weiterführende Informationen zu den unterschiedlichen therapeutischen Methoden finden Sie über die Links in der Rubrik Qualifikationen.

Alter:

Zur Beratung/ Therapie können Erwachsene jeden Alters, Jugendliche ab einem Alter von etwa 15 Jahren kommen. Genauere Informationen zu den Rahmenbedingungen zur Arbeit mit Jugendlichen finden Sie hier.

Schweigepflicht:

Alle unserer Gespräche unterliegen der Schweigepflicht.

Qualitätssicherung:

Um die Qualität meiner Arbeit zu gewährleisten, habe ich regelmäßig Supervision bei erfahrenen Kollegen/innen im Ausland, um meine Arbeit fallweise zu reflektieren und zu überprüfen. Auch hier gilt die Schweigepflicht. Zusätzlich nehme ich mehrmals im Jahr an mehrtägigen Fortbildungsveranstaltungen und Kongressen bei internationalen Experten/innen teil, um auf dem aktuellen Stand zu bleiben. Ich betrachte dies nicht nur als Notwendigkeit im Sinne der Qualitätssicherung, sondern auch als persönliche Freude, dazu lernen zu dürfen.